Bei hohen Minusgraden müssen die Wasserleitungen eines Hauses vor dem Einfrieren geschützt werden. (Foto: Peter Endig)
Bei hohen Minusgraden müssen die Wasserleitungen eines Hauses vor dem Einfrieren geschützt werden. (Foto: Peter Endig)

Bei hohen Minusgraden müssen die Wasserleitungen eines Hauses vor dem Einfrieren geschützt werden. (Foto: Peter Endig)

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Bei hohen Minusgraden müssen die Wasserleitungen eines Hauses vor dem Einfrieren geschützt werden. (Foto: Peter Endig)

Kiel (dpa/tmn) - Draußen ist es klirrend kalt. Hausbesitzer sollten nun gewisse Vorkehrungen treffen, um Schäden zu vermeiden. Das betrifft die Heizungen, Kellerfenster und Wasserleitungen.

Zeigt das Thermometer tagelang Minusgrade an, müssen Hausbesitzer die Heizung auch in den Räumen aufdrehen, die nicht bewohnt sind. Zudem sollten sogar bei Abwesenheit die Wohnräume ausreichend beheizt werden. Darauf weist das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) in Kiel hin. Wie viel Wärme dabei benötigt wird, sei abhängig von der Lage der Rohre und der Dämmung des Hauses. Altbauten seien meist schlechter gedämmt als Neubauten, erläutert IFS-Experte Hans-Hermann Drews. Eine Wärmedämmung in Räumen ohne Heizung wie im Keller oder im Dachboden könne das Einfrieren zumindest hinauszögern.

Das Herunterfahren der Heizungsventile aus Spargedanken bis auf das Eiskristall-Symbol reiche nicht aus, erläutert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Denn der sogenannte Frostwächter schütze nur den Heizkörper, nicht aber die Leitungen vor dem Zufrieren. Das Ventil sollte daher nie vollständig zugedreht werden.

Der Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin empfiehlt zudem, offen stehende Kellerfenster zu schließen. Ungenutzte Wasserleitungen im Garten und in der Garage sollten entleert und abgeriegelt werden. Wasseranschlüsse an Baustellen und ungeschützte Armaturen sollten zusätzlich mit Isoliermaterial oder Textilien umwickelt werden.

Treten doch Schäden an Hausanschlüssen oder Zählern auf, sollte der zuständige Wasserversorger informiert werden. Grundsätzlich nicht gefährdet sind laut BDEW die Hauptversorgungsleitungen der Wasserversorger. Diese seien ausreichend tief verlegt und aus kältegeeigneten Werkstoffen.

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