Fürth (dpa/tmn) - Kindermöbel sollten langlebig, sicher und gesundheitsverträglich sein. Worauf Eltern bei Etagen- und Gitterbetten sowie bei Kommoden beachten sollten, erklärt Jochen Winning von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel.

Kinder beanspruchen ihre Möbel stärker als Erwachsene, klettern und turnen auf ihnen herum, sagt Jochen Winning. Deshalb sollten sie stabil und sicher sein. Bei Etagenbetten sollte darauf geachtet werden, dass das obere und untere Bett sicher miteinander verbunden sind. Außerdem schütze eine Reling davor, dass das Kind herunterfällt.

Das Bett sollte mindestens 70 Zentimeter breit, alle Ecken und Kanten sollten abgerundet sein. Damit sich das Kind in Gitterbetten nicht einklemme oder durchrutsche, sollten die Gitterstäbe einen Abstand zwischen 4,5 und 6,5 Zentimetern haben.

Um viel Stauraum für Kleidung und Spielzeug zu haben, empfiehlt Wenning Kommoden mit großen Schubladen. Variable Einzelmöbel seien praktischer als eine Schrankwand. Beim Kauf sollte am besten auf Gütesiegel geachtet werden. Möbelstücke seien dann darauf geprüft, dass sie keine schädlichen Stoffe enthalten und auch bei starker Beanspruchung stabil sind.

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