Aufgedrehtes Heizthermostat
Wenn die Heizung auch voll angedreht nicht wärmer wird, ist der Vermieter gefragt. Mieter haben ein Anrecht auf Wärme von mindestens 20 Grad in der Wohnung. Foto: Andrea Warnecke

Wenn die Heizung auch voll angedreht nicht wärmer wird, ist der Vermieter gefragt. Mieter haben ein Anrecht auf Wärme von mindestens 20 Grad in der Wohnung. Foto: Andrea Warnecke

dpa

Wenn die Heizung auch voll angedreht nicht wärmer wird, ist der Vermieter gefragt. Mieter haben ein Anrecht auf Wärme von mindestens 20 Grad in der Wohnung. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Draußen fällt Schnee und drinnen bleiben die Heizkörper kalt - das Frieren in den eigenen vier Wänden müssen Mieter nicht hinnehmen. Ansprechpartner ist immer erstmal der Vermieter.

Die Heizung in einer Mietwohnung muss in der kalten Jahreszeit einwandfrei funktionieren. Grundsätzlich sollten Mieter die Raumluft in ihren Wohnungen auf mindestens 20 Grad Celsius erwärmen können, erklärt der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin. Zwischen 24.00 und 6.00 Uhr müssen mindestens 16 Grad Celsius möglich sein.

Können diese Temperaturen auch bei voller Heizleistung nicht erreicht werden, kann der Mieter die Miete mindern. Allerdings muss er den Vermieter vorher hierüber in Kenntnis setzen. Auch wenn die Heizung ganz oder in einzelnen Räumen nicht funktionieren sollte, muss der Mieter seinen Vermieter unverzüglich informieren.

Für die Reparatur der Heizung ist zunächst allein der Vermieter verantwortlich. Nur wenn dieser die Reparatur nicht veranlasst oder aufgrund eines Kälteeinbruchs eine umgehende Reparatur erforderlich sein sollte, kann der Mieter selbst aktiv werden. Die hierbei anfallenden Kosten muss ihm der Vermieter dann erstatten.

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