Mit zu viel Luft - und folglich weniger heißem Wasser - kann die Heizung nicht so viel Wärme an den Raum abgeben. Foto: Daniel Karmann
Mit zu viel Luft - und folglich weniger heißem Wasser - kann die Heizung nicht so viel Wärme an den Raum abgeben. Foto: Daniel Karmann

Mit zu viel Luft - und folglich weniger heißem Wasser - kann die Heizung nicht so viel Wärme an den Raum abgeben. Foto: Daniel Karmann

dpa

Mit zu viel Luft - und folglich weniger heißem Wasser - kann die Heizung nicht so viel Wärme an den Raum abgeben. Foto: Daniel Karmann

Köln (dpa/tmn) - Wenn die Heizung gluckert, sollten Verbraucher handeln. Denn das Geräusch signalisiert, dass zu viel Luft im Heizkörper ist - und das kostet bares Geld.

Ein gluckernder Heizkörper kostet mehr Energie als ein stiller. Denn das Gluckern zeigt an, dass Luft im Heizkörper ist - folglich ist er nicht vollständig mit Wasser gefüllt. Mit weniger heißem Wasser könne die Heizung nicht so viel Wärme an den Raum abgeben, erklärt Heinz-Eckard Beele vom Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik. Um nicht in der Kälte zu sitzen, drehen viele Besitzer die Leistung der Heizungspumpe dann einfach hoch. Das lässt die Energiekosten steigen.

Allerdings genüge es nicht, einen gluckernden Heizkörper bloß am Ventil zu entlüften. Der Besitzer sollte sich die Anlage genau anschauen. Denn das Gluckern ist laut Beele nur ein Symptom. Die Ursache liege in der Regel bei einem falsch eingestellten oder defekten Druckausdehnungsgefäß in der Heizungsanlage. Funktioniert es nicht richtig, saugt die Anlage zum Beispiel nachts, wenn das Heizungswasser kalt ist, Luft ein. Dann sollte der Besitzer das Gefäß gegen ein hochwertiges Produkt austauschen, das viele Jahre hält, rät der Experte.

Die Luft einfach am Ventil des Heizkörpers abzulassen, ist laut Beele nur eine kurzfristige Lösung. Denn wer entlüftet, muss wieder neues Wasser nachfüllen. Dadurch gelangt Sauerstoff in die Anlage. Das führt zu Korrosion, bildet Schlamm und schadet der Anlage auf Dauer.

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