Hannover (dpa/tmn) - Leicht brennbare Gegenstände sollten vor der Silvesternacht in die Wohnung gebracht werden. Damit lasse sich verhindern, dass diese durch fehlgeleitete Silvesterraketen in Brand gesetzt werden, erklärt der Immobilienverband Deutschland IVD.

Außerdem sollten alle Fenster und Türen geschlossen sein, um zu auszuschließen, dass Böller versehentlich in die eigenen vier Wände geraten. In jedem Fall sei es wichtig, auf den richtigen Versicherungsschutz zu achten, erklärt der Verband. Kommt es in der Nacht des Jahreswechsels zu einem Wohnungsbrand, bei dem Feuer und Löschwasser größere Zerstörungen anrichten, trete die Hausratsversicherung ein. Für Schäden an der Hauswand, dem Dach oder der Garage, sei die Gebäudeversicherung zuständig.

Zünden Gäste auf einer Feier in einem Haus Knaller, komme für entstandene Schäden die private Haftpflichtversicherung auf. Dies gelte ebenfalls für Schäden im Hausflur eines Mietshauses. Wer für solche Fälle keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, müsse den entstandenen Schaden aus eigener Tasche begleichen.

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