Heftige Bauchschmerzen und Blähungen: Bei einer Abführmittel-Überdosierung können das die Folgen sein. Foto: Kai Remmers
Heftige Bauchschmerzen und Blähungen: Bei einer Abführmittel-Überdosierung können das die Folgen sein. Foto: Kai Remmers

Heftige Bauchschmerzen und Blähungen: Bei einer Abführmittel-Überdosierung können das die Folgen sein. Foto: Kai Remmers

dpa

Heftige Bauchschmerzen und Blähungen: Bei einer Abführmittel-Überdosierung können das die Folgen sein. Foto: Kai Remmers

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wer wegen Darmträgheit auf Abführmittel zurückgreift, sollte bis zum nächsten Stuhlgang etwas Zeit vergehen lassen. Sonst drohen Komplikationen.

Der Griff zu einem Abführmittel sollte nicht zur Gewohnheit werden. Denn bei regelmäßiger Einnahme können Blähungen und Bauchkrämpfe auftreten, warnt die Landesapothekerkammer Hessen. Der Körper verliere durch das Medikament Wasser und Mineralstoffe, die er für eine gesunde Darmtätigkeit benötigt.

Außerdem könne der Patient durch die Einnahme das Gefühl bekommen, weiterhin verstopft zu sein. Denn nach einer Darmentleerung dauere es bis zum nächsten Stuhlgang länger, weil sich der Darm erst wieder füllen muss.

Verstopfungen können Nebenwirkungen anderer Arzneimittel sein, etwa von starken Schmerzmitteln, Parkinson-Medikamenten oder Blutdrucksenkern. Auch eine ernste Krankheit kann dahinter stecken. Daher sollten Betroffene ihre Beschwerden immer mit ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.

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