Grippe
Frierend und schniefend im Bett: In der vergangenen Woche stieg die Zahl der Grippefälle deutlich an. Foto: Maurizio Gambarini

Frierend und schniefend im Bett: In der vergangenen Woche stieg die Zahl der Grippefälle deutlich an. Foto: Maurizio Gambarini

dpa

Frierend und schniefend im Bett: In der vergangenen Woche stieg die Zahl der Grippefälle deutlich an. Foto: Maurizio Gambarini

Berlin (dpa) - Fieber, trockener Husten, Kopfschmerzen und starkes Krankheitsgefühl: Unter den Menschen in Deutschland breitet sich derzeit vermehrt die Grippe aus.

In der vergangenen Woche wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin bislang 15.188 labordiagnostisch bestätigte Fälle gemeldet, wie aus dem aktuellen Wochenbericht des Instituts hervorgeht. Damit wurde mit Abstand der höchste Wert pro Woche seit Beginn der Grippewelle im Dezember registriert. In 12 Prozent der Fälle waren Patienten im Krankenhaus. Laut Bericht wurden auch mehrere Ausbrüche in Schulen und Kindergärten gemeldet.

Die Zahl der Arztbesuche, die der Influenza zugeschrieben werden, liege bislang unter dem Niveau der schweren Grippewelle 2016/17, erklärte Grippe-Expertin Silke Buda vom RKI. Zur Schwere der aktuellen Grippe-Welle insgesamt gab es allerdings noch keine Angaben - diese bewertet das Institut immer erst nach Saisonende.

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