Vor dem Allergietest keine gute Idee: ein Besuch auf der Sonnenbank. Foto: Armin Weigel
Vor dem Allergietest keine gute Idee: ein Besuch auf der Sonnenbank. Foto: Armin Weigel

Vor dem Allergietest keine gute Idee: ein Besuch auf der Sonnenbank. Foto: Armin Weigel

dpa

Vor dem Allergietest keine gute Idee: ein Besuch auf der Sonnenbank. Foto: Armin Weigel

Berlin (dpa/tmn) - Wer wegen eines Allergietests zum Hautarzt muss, verzichtet in den Tagen davor besser auf gewisse Dinge. Dazu gehören zum Beispiel Kortison oder ein ausgiebiges Sonnenbad. Denn das könnte das Testergebnis verfälschen.

Steht ein Allergietest beim Hautarzt an, nehmen Patienten vorher besser keine kortisonhaltigen Mittel ein. Sie sollten auch keine Salbe oder Creme mit diesem Wirkstoff auf die Hautfläche auftragen, auf der der Test erfolgen soll. Denn das könnte das Testergebnis verfälschen, wie der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) in Berlin erläutert. Ebenfalls ungünstig wirke sich intensives UV-Licht aus. Patienten gehen vor dem Termin daher lieber nicht auf die Sonnenbank und nehmen auch kein Sonnenbad.

Bei dem sogenannten Epikutantest klebt der Arzt eine Reihe von Testpflastern auf die Haut am Rücken. Diese müssen dort bis zu 48 Stunden bleiben und dürfen nicht nass werden. Da sich bei Kontaktallergien oft erst nach 72 Stunden oder später eine Reaktion zeigt, müsse der Arzt die Haut dann nochmals kontrollieren, so der BVDD. Bis dahin dürfe die Teststelle nicht nass werden, Patienten sollten auch nicht daran kratzen. Wer nach der letzten Kontrolle noch Reaktionen an der Teststelle bemerkt, sollte dem Arzt Bescheid geben.

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