Nichts geht über Selbstgemachtes: Viele fertige Pesto-Soßen erhielten von den Warentestern die Note «mangelhaft». Foto: Britta Pedersen
Nichts geht über Selbstgemachtes: Viele fertige Pesto-Soßen erhielten von den Warentestern die Note «mangelhaft». Foto: Britta Pedersen

Nichts geht über Selbstgemachtes: Viele fertige Pesto-Soßen erhielten von den Warentestern die Note «mangelhaft». Foto: Britta Pedersen

dpa

Nichts geht über Selbstgemachtes: Viele fertige Pesto-Soßen erhielten von den Warentestern die Note «mangelhaft». Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa/tmn) - Cashew- statt Pinienkerne und Sonnenblumen- statt Olivenöl: Fertige Pesto-Soßen enthalten lauft Stiftung Warentest oft untypische Zutaten - und liegen geschmacklich weit vom Original entfernt.

Kaum ein fertiges Basilikumpesto kann mit einem selbst gemachten mithalten. Jedes dritte Produkt ist sogar «mangelhaft». Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in Berlin nach einer Untersuchung von 30 verzehrfertigen Basilikumprodukten. Geschmacklich reiche nur das Frische Pesto Basilico von Hilcona für 2,08 Euro je 100 Gramm an eine hausgemachte Soße heran, heißt es in der Zeitschrift «test» (Ausgabe 8/2013).

Günstiger und ebenfalls «gut» seien Casa Morando Pesto Verde von Aldi (Nord) für 63 Cent je 100 Gramm und Pesto alla Genovese von Rewe für 78 Cent je 100 Gramm. Die übrigen 27 Produkte schnitten allesamt schlechter ab, elf erhielten nur das Qualitätsurteil «mangelhaft». Ausschlaggebend dafür waren unter anderem eine mangelhafte Deklaration untypischer Zutaten sowie Geschmacksfehler und eine erhöhte Keimbelastung.

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