Abgepackter Salat im Supermarkt: Verbraucher sollten bei solchen Produkten kritisch den Frischezustand prüfen. Foto: Christian Charisius
Abgepackter Salat im Supermarkt: Verbraucher sollten bei solchen Produkten kritisch den Frischezustand prüfen. Foto: Christian Charisius

Abgepackter Salat im Supermarkt: Verbraucher sollten bei solchen Produkten kritisch den Frischezustand prüfen. Foto: Christian Charisius

dpa

Abgepackter Salat im Supermarkt: Verbraucher sollten bei solchen Produkten kritisch den Frischezustand prüfen. Foto: Christian Charisius

Bonn (dpa/tmn) - Es ist so praktisch: Beutel auf, Salat raus, fertig. Doch Verbraucher sollten bei verzehrfertigem Gemüse vorsichtig sein: Oft lauern hier Keime, nicht selten ist das Produkt verdorben.

Verzehrfertig verpacktes und geschnittenes Gemüse ist zwar praktisch, aber nicht immer sein Geld wert. Diese sogenannten Fresh-Cut- oder Convience-Produkte können bereits vor Ablauf des Verbrauchsdatums verdorben sein. Verbraucher sollten sich immer überzeugen, dass die Ware knackig und frisch ist, empfiehlt Harald Seitz vom Verbraucherinformationsdienst aid.

Und das geht am besten so: Die Beutel lassen sich per Drucktest prüfen. Entweicht Luft aus der Tüte, ist dies ein Zeichen für einen beschädigten Beutel. Ist eine Tüte dagegen aufgebläht, gären Hefen im Inneren. In beiden Fällen ist es besser, das Produkt liegenzulassen.

Geschnittenes und gewaschenes Gemüse wie Salat ist nicht keimfrei. «Es empfiehlt sich, auf Nummer sicher zu gehen und Salate und Gemüsesticks vor dem Verzehr noch einmal zu waschen», sagt der Oecotrophologe. Bis zu 90 Prozent der Keime ließen sich dabei abspülen. Außerdem wichtig zu wissen: Das aufgedruckte Verbrauchsdatum ist kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Es steht für die maximale Haltbarkeit. Selbst wenn das Produkt einwandfrei aussieht, darf es nach Ablauf des Verbrauchsdatums nicht mehr verkauft werden.

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