Bonn (dpa/tmn) - Gerade im Winter gehen viele Menschen gerne in die Sauna, um dort zu schwitzen und die Wärme zu genießen. Wichtig ist jedoch die Hautpflege danach - gerade in der kalten Jahreszeit.

Trockene Haut braucht nach einem Aufenthalt in der Sauna Pflege mit fetthaltigen Produkten. Sie stabilisieren die Schutzfunktion der Haut schnell, erläutert die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) in Bonn. Die Pflegeprodukte sollten keine Farbstoffe und Konservierungsmittel enthalten. Am besten werden sie auf die noch warme Haut aufgetragen. Besonders geeignet sind Pflegeserien für Babys. Denn sowohl bei Kleinkindhaut als auch bei trockener Erwachsenenhaut ist der Fettgehalt geringer und der Wasserverlust größer als bei normaler Mischhaut.

Auch Menschen mit Neurodermitis brauchen laut der DHA den Gang in die Sauna nicht zu scheuen, zumindest in Phasen, in denen ihr Hautzustand stabil ist. Jedoch sollte vor dem ersten Saunabesuch ein Dermatologe sein Okay geben.

Das Wärmebad hat viele Vorteile: Das Saunieren fördert die Durchblutung und öffnet die Poren. Es sorgt für einen stabileren Säureschutzmantel der Haut und lässt sie Feuchtigkeit besser binden. Außerdem quillt die oberste Hautschicht bei den hohen Temperaturen auf - abgestorbene Hautzellen fallen dadurch schneller ab.

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