Süßrahmbutter passt zu Süßem und zu Herzhaftem. Foto: Jens Büttner
Süßrahmbutter passt zu Süßem und zu Herzhaftem. Foto: Jens Büttner

Süßrahmbutter passt zu Süßem und zu Herzhaftem. Foto: Jens Büttner

dpa

Süßrahmbutter passt zu Süßem und zu Herzhaftem. Foto: Jens Büttner

München (dpa/tmn) - Butter gibt es in verschiedenen Geschmäckern und Fettstufen zu kaufen. Je nachdem, was man mit ihr vorhat, bietet sich eine andere Sorte an. Zum Backen etwa eignet sich Süßrahmbutter.

Hobbyköche sollten je nach Verwendungszweck verschiedene Buttersorten verwenden. Süßrahmbutter besteht ausschließlich aus Rahm. Sie schmeckt fast wie Schlagsahne und ist leicht süßlich, erläutert die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) in München. Diese Butter eignet sich daher besonders gut zum Backen und für Soßen. Im Prinzip für alles geeignet ist die in Deutschland meistverkaufte Variante, die mildgesäuerte Butter.

Dabei handelt es sich um Süßrahmbutter, die im Nachhinein schwach gesäuert wird. Sie schmeckt der LVBM zufolge sowohl zu Marmelade als auch zu Käse. Noch besser zu Herzhaftem passt allerdings Sauerrahmbutter. Ihr etwas säuerlicheres Aroma kommt zustande, weil der Rahm der Milch bei der Herstellung mit Milchsäurebakterien versetzt wird.

Auch beim Fettgehalt unterscheidet sich Butter. Normalerweise muss sie laut einer EU-Verordnung mindestens 82 Prozent Milchfett enthalten. Eine Dreiviertelfettbutter hat nach Angaben der LVBM 60 bis 62 Prozent Fett, eine Halbfettbutter nur 39 bis 41. Wird ein Teil des Rahms durch Joghurt ersetzt, ergibt das eine Joghurtbutter, die 20 Prozent weniger Fett enthält als herkömmliche Butter.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer