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Beim Arzt in Vorkasse gehen, dann die Rechnung bei der Krankenversicherung einreichen - dieses Konzept behagt den meisten Kassenpatienten nicht.

Beim Arzt in Vorkasse gehen, dann die Rechnung bei der Krankenversicherung einreichen - dieses Konzept behagt den meisten Kassenpatienten nicht.

dpa

Beim Arzt in Vorkasse gehen, dann die Rechnung bei der Krankenversicherung einreichen - dieses Konzept behagt den meisten Kassenpatienten nicht.

Gütersloh (dpa) - Gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland sind skeptisch gegenüber Tarifen, bei denen sie ihre Arztrechnung zunächst aus eigener Tasche begleichen müssen. Das hat der Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh ergeben.

Für die am Mittwoch (24.11.) veröffentlichte Studie äußerten sich 1500 repräsentativ ausgewählte Befragte unter anderem zu Tarifen, bei denen sie beim Arzt in Vorkasse gehen müssen und die Rechnung danach bei der Krankenversicherung einreichen. Diesen sogenannten Kostenerstattungstarif nutzen nur vier Prozent der Befragten.

Den sogenannten Selbstbehalttarif beurteilten gerade einmal 9 Prozent der Befragten positiv. Dabei müssen die Versicherten im Gegenzug zu einem günstigeren Beitrag die Kosten bis zu einer bestimmten Höhe komplett selbst übernehmen.

Bei ihrer Krankenkasse sei den Versicherten vor allem deren Erreichbarkeit wichtig, heißt es in der Studie. Darüber hinaus legen sie vor allem Wert auf Bonusprogramme (46 Prozent), Angebote für chronisch Kranke (45 Prozent) und die Kostenerstattung für Gesundheitskurse (43 Prozent).

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