Köln (dpa/tmn) - Wenn die Partnerin schwanger ist, haben auch werdende Väter viele Fragen. Ein Angebot der Bundesregierung informiert umfassend über drängende Fragen, so zum Beispiel über Sex in der Schwangerschaft.

Auch das Leben eines Mannes ändert sich, wenn seine Frau oder Freundin ein Kind erwartet. Manch einer sorgt sich vielleicht, dass er vorerst keinen Sex mehr mit ihr haben könnte. Grundsätzlich spreche aber nichts dagegen, bis zum Tag der Geburt miteinander zu schlafen, solange die Schwangerschaft unproblematisch ist, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Das Kind sei in der mit Fruchtwasser gefüllten Gebärmutter gut geschützt, und das sexuelle Verlangen der Partnerin könne ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft wieder wachsen, nachdem ihre Lust zu Beginn der Schwangerschaft vielleicht gedämpft war.

Werdende Eltern müssten sich auch nicht sorgen, dass Sex die Geburt einleiten könnte, erläutern die Experten. Zwar enthält das Sperma des Mannes wehenfördernde Hormone. Aber die Menge reiche nicht aus, um Wehen auszulösen, solange der Körper der Frau und das Kind noch nicht geburtsbereit sind, erklärt die BZgA in ihrem neuen Newsletter-Angebot für werdende Väter.

Der neue E-Mail-Newsletter gibt außerdem Tipps, wenn der werdende Vater sich fragt, ob er bei der Geburt dabei sein will, welche Behördengänge anstehen oder was er tun kann, wenn er nach der Geburt in ein seelisches Tief gerät.

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