Schweinegrippe
Das Landesgesundheitsamt ruft die Menschen dazu auf, nach den neuen Schweinegrippe-Todesfällen nicht in Panik zu verfallen.

Das Landesgesundheitsamt ruft die Menschen dazu auf, nach den neuen Schweinegrippe-Todesfällen nicht in Panik zu verfallen.

dpa

Das Landesgesundheitsamt ruft die Menschen dazu auf, nach den neuen Schweinegrippe-Todesfällen nicht in Panik zu verfallen.

Hannover (dpa) - Nach dem Tod zweier Menschen mit Schweinegrippe-Infektion in Göttingen mahnen Fachleute zur Besonnenheit. Das niedersächsische Landesgesundheitsamt warnt vor Panik.

Zugleich rief der Leiter der Behörde, Matthias Pulz, zur Schutzimpfung gegen die Influenza-Viren auf. In dem aktuellen Grippe-Impfstoff ist das H1N1-Virus bereits berücksichtigt. «Wir nehmen das sehr ernst», sagte er am Montag (3. Januar) in Hannover nach dem Bekanntwerden der Todesfälle im Göttinger Uniklinikum. Aber die Bürger sollten jetzt nicht in Panik verfallen. Pulz berichtete zugleich aber auch: «Influenza-Viren sind unberechenbar». Auch völlig gesunde Menschen könnten daran sterben.

Ein dreijähriges Mädchen und ein 51 Jahre alter Mann sind nach einer Infektion mit dem Schweinegrippe-Virus H1N1 gestorben. Ob die Schweinegrippe bei dem Mann die Todesursache war, lasse sich jedoch nicht genau bestimmen, sagte Helmut Eiffert, Infektologe an der Uniklinik Göttingen. Der 51-Jährige habe schwere chronische Vorerkrankungen gehabt. Er starb am Montagmorgen. Das Mädchen dagegen starb nach Angaben der Mediziner am 28. Dezember eindeutig an der Viruserkrankung.

Die Schweinegrippe hatte 2009 weltweit für Aufregung gesorgt. Die meisten Erkrankungen gab es zwischen Herbst 2009 und August 2010. Danach war die Welle abgeebbt. In Deutschland hat die Pandemie bisher mehr als 250 Tote gefordert.

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