Vorsicht bei dauerhafter Einnahme von Medikamenten: Die Dosierungsanleitung sollte penibel auf befolgt werden. Foto: Frank May
Vorsicht bei dauerhafter Einnahme von Medikamenten: Die Dosierungsanleitung sollte penibel auf befolgt werden. Foto: Frank May

Vorsicht bei dauerhafter Einnahme von Medikamenten: Die Dosierungsanleitung sollte penibel auf befolgt werden. Foto: Frank May

dpa

Vorsicht bei dauerhafter Einnahme von Medikamenten: Die Dosierungsanleitung sollte penibel auf befolgt werden. Foto: Frank May

Berlin (dpa/tmn) - Wer Medikamente über einen längeren Zeitraum einnimmt und sich dabei nicht an die Dosierungsanleitung des Arztes hält, riskiert unter Umständen eine Abhängigkeit.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) weist anlässlich einer Sucht-Selbsthilfe-Konferenz in Berlin darauf hin, dass die richtige Anwendung von Arzneimitteln vor Missbrauch und Abhängigkeit schützt. Viele Medikamente hätten neben ihren nützlichen Wirkungen auch unerwünschte Folgen wie Suchtverhalten. Angesichts des hohen Arzneimittelumsatzes in Deutschland seien Medikamente eine Volksdroge, die still und unauffällig daher komme. Selbst in Arztpraxen falle eine Abhängigkeit erst spät oder überhaupt nicht auf, weil gerade Medikamentenabhängige ihre Sucht oft lange verheimlichen.

Um einer Sucht vorzubeugen, sollten Ärzte ein Medikament nur verordnen, wenn es medizinisch tatsächlich notwendig ist, betont die DHS. Außerdem müssten sie dem Patienten die notwendige Dosis klar verdeutlichen und es auch nur kurz, maximal für 14 Tage verordnen. Darüber hinaus dürfe ein Medikament nicht abrupt abgesetzt werden.

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