Werne (dpa/tmn) - In der Wohnung regelmäßig entzündete Räucherstäbchen erhöhen bei Kindern das Asthmarisiko. Das hat eine Studie in Taiwan ergeben, an der 3800 Kinder teilnahmen.

Wie die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne mitteilt, belegt die Untersuchung, dass Kinder, die dem Rauch in der Wohnung häufig ausgesetzt sind, häufiger Asthma bekommen. Außerdem hätten sie nachts und beim Sport oft Atembeschwerden.

Eine ältere Studie mit insgesamt 61 000 Chinesen habe bereits ergeben, dass Räucherwaren das Krebsrisiko der oberen Atemwege erhöhen. Zu Hause nur gelegentlich Räucherstäbchen, -kerzen oder -schalen abzubrennen, ist laut der DGP allerdings kein Problem.

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