Radfahren im Winter
Hartgesottene fahren auch im Winter mit dem Rad zur Arbeit. (Foto: Angelika Warmuth)

Hartgesottene fahren auch im Winter mit dem Rad zur Arbeit. (Foto: Angelika Warmuth)

dpa

Hartgesottene fahren auch im Winter mit dem Rad zur Arbeit. (Foto: Angelika Warmuth)

Berlin (dpa/tmn) - Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, sollte gerade im Winter Wechselkleidung fürs Büro dabei haben. Ansonsten fängt man bei der Arbeit schnell an zu frieren und holt sich eine Erkältung.

Radfahrer sollten sich im Winter nicht mit nasser Kleidung ins Büro setzen. Denn die klammen Klamotten ziehen beim Trocknen Wärme vom Körper ab, und man fängt leicht an zu frieren. Das schwäche die Abwehrkräfte und erhöhe die Anfälligkeit für Infekte, erklärt Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Deshalb nehmen Mitarbeiter, die an einem Regentag mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, am besten eine Hose zum Wechseln mit. Oder sie ziehen sich gleich eine wasserdichte Regenhose über.

Grundsätzlich erhöht das Radfahren in der kalten Jahreszeit laut Sellerberg aber nicht das Erkältungsrisiko - solange man sich warm genug anzieht. Mütze und Handschuhe sind bei niedrigen Temperaturen Pflicht. Ist der Mitarbeiter dagegen schon richtig erkältet, schont er sich besser und steigt nicht auf den Sattel.

Auf Dauer stärkt die Bewegung an der frischen Luft sogar die Abwehrkräfte. Und das Risiko einer Tröpfcheninfektion sei in vollen Bussen und Bahnen deutlich höher als auf dem Rad, sagt Sellerberg. «Wenn da einer niest, hat das ganze Abteil etwas davon.»

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