Auf glatten Wegen müssen Fußgänger aufpassen, helfen können spezielle Sohlen oder ein «Pinguingang». Foto: Uwe Anspach
Auf glatten Wegen müssen Fußgänger aufpassen, helfen können spezielle Sohlen oder ein «Pinguingang». Foto: Uwe Anspach

Auf glatten Wegen müssen Fußgänger aufpassen, helfen können spezielle Sohlen oder ein «Pinguingang». Foto: Uwe Anspach

dpa

Auf glatten Wegen müssen Fußgänger aufpassen, helfen können spezielle Sohlen oder ein «Pinguingang». Foto: Uwe Anspach

Berlin (dpa/tmn) - Auf glatten Bürgersteigen rutschen Fußgänger leicht aus und stürzen. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) rät, sich so fortzubewegen wie ein Pinguin.

Beim Pinguin-Gang schiebt man das Gewicht über das vordere Bein und tritt mit ganzer Sohle auf. Dabei zeigt der auftretende Fuß leicht nach außen. Diese Haltung sieht vielleicht etwas merkwürdig aus, stabilisiert aber den Körper.

Wenn der Untergrund spiegelglatt ist, raten die Orthopäden zudem, sich bei einer anderen Person unterzuhaken oder an einer Hauswand entlang zu gehen. Menschen, die im Büro elegante Schuhe tragen müssen, sollten diese erst dort anziehen. Draußen geben Schuhe, deren Sohle ein Profil hat, deutlich besseren Halt. Winterschuhe ohne Profil kann man mit Anti-Rutsch-Sohlen aufrüsten. Das Fahrrad sollte bei Glätte unbedingt zu Hause bleiben. Beim Bremsen rutscht es auf glitschigem oder glattem Untergrund schnell weg - dann kann es zu einem Unfall kommen.

Vor allem ältere Menschen fallen der DGOU zufolge bei Glatteis häufig hin. Weil sie zudem manchmal verzögerte Reflexe haben, können sich Senioren nicht mehr so gut abstützen. Im schlimmsten Fall stürzen sie ungebremst auf den Kopf oder die Hüfte. Ein Sturz auf den Kopf kann den Orthopäden zufolge ein schweres Schädel-Hirn-Trauma auslösen. Fällt jemand auf die Hüfte, droht ein komplizierter Oberschenkelhalsbruch. Ältere Menschen, die schon wissen, dass sie Probleme beim Gehen haben, bleiben bei Glatteis daher besser in der Wohnung.

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