Ohrringe nehmen im Winter schnell die niedrige Außentemperatur an und können dadurch Gewebeschäden verursachen. Ärzte warnen davor, sie in der Kälte ungeschützt zu tragen.
Ohrringe nehmen im Winter schnell die niedrige Außentemperatur an und können dadurch Gewebeschäden verursachen. Ärzte warnen davor, sie in der Kälte ungeschützt zu tragen.

Ohrringe nehmen im Winter schnell die niedrige Außentemperatur an und können dadurch Gewebeschäden verursachen. Ärzte warnen davor, sie in der Kälte ungeschützt zu tragen.

dpa

Ohrringe nehmen im Winter schnell die niedrige Außentemperatur an und können dadurch Gewebeschäden verursachen. Ärzte warnen davor, sie in der Kälte ungeschützt zu tragen.

Neumünster (dpa/tmn) - Um Erfrierungen zu vermeiden, sollten Ohrringe und Gesichtspiercings beim Wintersport und bei Spaziergängen in der Kälte herausgenommen werden. Denn Metalle auf der Haut nehmen schnell die niedrige Umgebungstemperatur an.

Sie lassen dann die berührten Hautstellen besonders rasch auskühlen, erläutert der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster. Vor allem die Ohren seien gefährdet, da diese oft unbedeckt sind und schützendes Muskelgewebe fehlt. Bei Kälteschäden rät der Verband, behutsam vorzugehen: Mit warmen Händen werden die hellrot bis weiß-grau erscheinenden Ohren langsam wieder aufgetaut. Von heißem Wasser oder warmen Kirschkernkissen sollten Betroffene dagegen die Finger lassen. Bei stärkeren Erfrierungen mit bläulich-schwarzen Hautstellen müsse umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Eine Auskühlung wird meist spät bemerkt, weil die Haut an den Ohren weniger empfindlich für Schmerzen ist. Im schlimmsten Fall könne das Gewebe sogar absterben, warnt der Verband. Mütze, Stirnband oder Ohrenschützer seien deshalb bei jedem Winterspaziergang Pflicht.

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