Hautkrebs-Untersuchungen zählen zu den sinnvollen Igel-Leistungen. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)
Hautkrebs-Untersuchungen zählen zu den sinnvollen Igel-Leistungen. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)

Hautkrebs-Untersuchungen zählen zu den sinnvollen Igel-Leistungen. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)

dpa

Hautkrebs-Untersuchungen zählen zu den sinnvollen Igel-Leistungen. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand)

Hamburg (dpa) - Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Dennoch wird die Krankheit von vielen unterschätzt. So gehen etwa nur ein Drittel der Versicherten der Techniker Krankenkasse zur Hautkrebs-Früherkennung, wie die Kasse mitteilt.

Die Vorsorge gegen Hautkrebs wird nach Einschätzung der Techniker Krankenkasse (TK) nicht ernst genug genommen. Nur 37 Prozent der TK-Versicherten ab 35 Jahren haben in den vergangenen beiden Jahren die Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch genommen, teilte die Kasse am Donnerstag (5. Januar) in Hamburg mit. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK sagen vier von zehn Menschen in Deutschland, dass sie nur zum Arzt gingen, wenn sie wirklich krank seien. Und knapp jeder Dritte wisse nicht, auf welche Früherkennungsuntersuchung er Anspruch hat.

Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebserkrankung. Mit über 250 000 Neuerkrankungen im Jahr macht Hautkrebs in Deutschland ein Viertel aller Krebserkrankungen aus. «Je früher ein Hautkrebs entdeckt wird, umso besser sind die Chancen, ihn zu heilen», sagte Florian von Stern von der TK. Die Hautkrebs-Früherkennung wird seit 2008 von den gesetzlichen Krankenkassen für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre übernommen.

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