Joggen im Winter
Vor dem Joggen erwärmen - das ist das A und O für Läufer im Winter. (Foto: Angelika Warmuth)

Vor dem Joggen erwärmen - das ist das A und O für Läufer im Winter. (Foto: Angelika Warmuth)

dpa

Vor dem Joggen erwärmen - das ist das A und O für Läufer im Winter. (Foto: Angelika Warmuth)

Saarbrücken (dpa/tmn) - Kälte sollte kein Grund sein, auf das Lauftraining zu verzichten. Gesundheitsgefahren ließen sich durch einfache Tricks vermeiden, sagt Ronny Moriabadi von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.

Beim Joggen in kalter Jahreszeit sollten Sportler auf folgendes achten: «Besonders die Füße, Knöchel, Waden und Knie sollten vor dem Training mit Mobilisationsübungen wie Fußkreisen oder Gehen und Traben auf der Stelle vorbereitet und erwärmt werden», sagt Moriabadi.

Um den Körper vor Kälte zu schützen, empfiehlt es sich, mehrere dünne Lagen anzuziehen. «Da der Körper viel Wärme über den Kopf verliert, sollte der Kopf mit einer dünnen atmungsaktiven Mütze bedeckt sein», rät der Dozent für Fitness/Individualtraining. Die kalte Atemluft ist im Winter für Lungen unangenehm, deshalb ist es wichtig, immer über die Nase einzuatmen. Damit sich der Läufer auf rutschigem Boden nicht verletzt, sind Laufschuhe mit einer profilierten und rutschsicheren Sohle sinnvoll. Wasserunempfindliches Obermaterial hält zusätzlich Nässe und Kälte fern.

Nach Trainingsende sollte sich der Läufer schnell etwas Trockenes überziehen und erst dann Abwärmübungen absolvieren. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt Moriabadi, nur in beleuchteter Umgebung zu laufen und zusätzlich Blinkleuchten zu benutzen. Dreimal pro Woche sollte die Ausdauer mindestens eine halbe Stunde lang trainiert werden.

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