Ein Glas Rotwein am Tag reduziert die Häufigkeit von Herzinfarkten, fördert dafür aber andere Todesursachen. Foto: Nic Bothma
Ein Glas Rotwein am Tag reduziert die Häufigkeit von Herzinfarkten, fördert dafür aber andere Todesursachen. Foto: Nic Bothma

Ein Glas Rotwein am Tag reduziert die Häufigkeit von Herzinfarkten, fördert dafür aber andere Todesursachen. Foto: Nic Bothma

dpa

Ein Glas Rotwein am Tag reduziert die Häufigkeit von Herzinfarkten, fördert dafür aber andere Todesursachen. Foto: Nic Bothma

Berlin (dpa/tmn) - Ein Glas Rotwein am Tag ist gesund - diese vermeintliche Weisheit hört man immer wieder. Aber stimmt das eigentlich?

Im Grunde schon, sagt Prof. Andreas Pfeiffer, Leiter der Medizinischen Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin an der Charité Berlin Campus Benjamin Franklin. Aber es gebe natürlich genauso Folgen des Alkohols, die das relativieren.

«Die Vor- und Nachteile wiegen sich bei einem moderaten Konsum in etwa auf.» Als moderater Konsum gelten laut Pfeiffer bei Frauen 10 bis 20 Gramm Alkohol - das entspricht knapp 0,2 Liter Wein - und bei Männern bis zu 30 Gramm Alkohol.

In einer solchen Menge konsumiert, reduziere Alkohol die Häufigkeit von Herzinfarkten und die Zahl der Neuererkrankungen an Diabetes, sagt Pfeiffer. Woran das genau liegt, ist noch nicht erforscht. Aber: «Alkohol fördert andere Todesursachen.» Etwa Unfälle, aber auch verschiedene Krebsarten wie vor allem Brustkrebs.

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