Gebärfähige Frauen sollten sich über ihren Masernimpfschutz informieren. Foto: Ralf Hirschberger
Gebärfähige Frauen sollten sich über ihren Masernimpfschutz informieren. Foto: Ralf Hirschberger

Gebärfähige Frauen sollten sich über ihren Masernimpfschutz informieren. Foto: Ralf Hirschberger

dpa

Gebärfähige Frauen sollten sich über ihren Masernimpfschutz informieren. Foto: Ralf Hirschberger

München (dpa/tmn) - Frauen, die sich ein Kind wünschen, sollten ihren Masernimpfschutz überprüfen und gegebenenfalls impfen lassen. So ist der Säugling besser vor einer Infektion geschützt.

Ein Säugling ist besser vor einer Maserninfektion geschützt, wenn seine Mutter vor der Schwangerschaft gegen die Krankheit geimpft worden ist. Das Kind nimmt dann im Mutterleib Antikörper auf, die sich im Immunsystem der Frau gebildet haben, und ist daher nach der Geburt eine Weile immun. Das erläutert der Berufsverband der Frauenärzte (BVF). Da sich diese Abwehrkräfte aber nicht halten, bis das Kind alt genug ist für eine eigene Impfung gegen Masern, sollten alle Menschen in seinem Umfeld vor Krankheit geschützt sein. Während der Schwangerschaft ist die Impfung aber nicht ratsam.

Kinder dürfen erst ab dem zweiten Lebensjahr gegen Masern immunisiert werden. Bis zu 3 von 1000 mit der Krankheit infizierte Kleinkinder sterben an schweren Folgen wie Lungen- oder Hirnentzündungen, erklärt der BVF. Auch lange nach einer Infektion könnten Kinder noch an einer Spätfolge sterben, der sogenannten subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE). Sie zerstört das Gehirn.

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