Grapefruit
Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vor dem Verzehr von Grapefruits einen Arzt fragen. Foto: Andrea Warnecke Foto: Andrea Warnecke

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vor dem Verzehr von Grapefruits einen Arzt fragen. Foto: Andrea Warnecke Foto: Andrea Warnecke

dpa

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vor dem Verzehr von Grapefruits einen Arzt fragen. Foto: Andrea Warnecke Foto: Andrea Warnecke

Königstein (dpa/tmn) - Manche Nahrungsmittel beeinflussen die Weise, wie der Körper Medikamente aufnimmt. Wer seinen Blutdruck mit Tabletten senkt, sollte zum Beispiel keine Grapefruit essen. Das berichtet die Zeitschrift «Naturarzt».

Denn der in der bitteren Frucht enthaltene Stoff Naringin setzt ein bestimmtes Enzym außer Kraft. Es ist dafür verantwortlich, dass der Arzneiwirkstoff so ins Blut gelangt, wie er gebraucht wird. Schon 300 Milliliter Grapefruitsaft verhinderten diese wichtige Kontrolle. Das kann die Wirkung - je nach Medikament - verstärken oder abschwächen.

Auch mit anderen Medikamenten - Cholesterinsenkern, Immunsuppressiva, Antiarrhythmika, Psychopharmaka und Chemotherapeutika - verträgt sich Grapefruit dem Bericht zufolge nicht. Patienten sollten deshalb ihren Arzt befragen, wenn sie solche Medikamente einnehmen.

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