Düfte steigern das Wohlbefinden des Menschen.

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Ob Rosen- oder ein anderer Duft: Mit bestimmten Aromen lässt sich die Seele streicheln.

Ob Rosen- oder ein anderer Duft: Mit bestimmten Aromen lässt sich die Seele streicheln.

dpa

Ob Rosen- oder ein anderer Duft: Mit bestimmten Aromen lässt sich die Seele streicheln.

Düsseldorf. Es stürmt, es regnet, es ist eisig kalt. Wie schön ist bei solch einem Wetter dann ein zarter Duft von Zimt im Wohnzimmer, ein Vollbad mit dem Zusatz von Lavendel oder der Besuch einer Sauna mit Kräuteraufguss. Diese drei Beispiele haben eine Gemeinsamkeit: Sie zählen zur Aromatherapie.

Die Wahrnehmung eines Geruchs beginnt auf der Schleimhaut

Doch wie beeinflussen diese Düfte unsere Stimmungen, Gefühle und damit auch unseren Körper? Die Wahrnehmung eines Geruches beginnt auf der Schleimhaut in der Nase. Von dort aus wird ein Impuls direkt an das limbische System - dem Hort der Gefühle und des Triebverhaltens - geleitet.

"Ein Geruch hinterlässt genau dann einen bleibenden Eindruck, wenn er das erste Mal bewusst wahrgenommen wird", berichtet Jenny Pohl von Primavera, einem Hersteller ätherischer Öle, unter Berufung auf eine israelische Studie.

Das gilt zum Beispiel für den Geruch von frisch geschlagenem Holz beim Spaziergang durch den Wald, dem Duft der Rosen im Garten oder den Plätzchenduft in Omas Küche.

Im menschlichen Erinnerungsvermögen werden Gerüche sofort in eine Art Register gespeichert. Riechen wir diesen Duft erneut, verbinden wir mit ihm Erinnerungen und Gefühle.

Übrigens, um etwa einen 20 Quadratmeter großen Raum zu beduften, reichen fünf bis zehn Tropfen eines ätherischen Öls.

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