Berlin (dpa/tmn) - Wenn man Freunde zum Essen zu sich nach Hause einlädt, sollte man den Abend gut organisieren. Wichtig ist, vorher die Rezepte genau zu studieren - und ein gutes Zeitmanagement.

Das A und O in der Küche ist Organisation, wenn jemand zu Hause ein Menü für Gäste kochen möchte. Tolga von Klein, Koch im Kochhaus Berlin, rät, alle Zutaten vorzubereiten und in kleinen Schüsselchen bereitzustellen: Mis-en-Place ist hier das Zauberwort. Außerdem wichtig: Rezepte immer ganz durchlesen - und zwar bevor man mit dem Kochen beginnt. Erst dann sei klar, ob man als Kochlaie auch in der Lage ist, die Arbeitsschritte überhaupt zu bewältigen. Sonst könnte es zum Beispiel sein, dass weiter hinten im Rezept steht, «jetzt die über sechs Stunden marinierten Stücke...». Oder es könnte sein, dass das erforderliche Auftauen von Zutaten zu spät auffällt.

Wer für viele Gäste Fleisch zubereiten möchte, dem rät von Klein zu einem Roastbeef im Ofen. «Das heißt, ich hab zum Beispiel eine Niedrig-Garmethode bei 80 Grad, und ich kann das Fleisch da rein schieben und weiß, ich habe zweieinhalb Stunden Zeit und kann das ganz in aller Ruhe im Ofen garen.» Wenn die Gäste sich verspäten oder der Gastgeber noch andere Dinge zu erledigen hat, kann er einfach den Ofen abdrehen und eine Folie über den Braten legen. So trocknet das Fleisch nicht aus.

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