Icebiking zum Runterkommen wenig geeignet
Es müssen nicht immer gleich die Extremsportarten sein: Ein Spaziergang oder die Gartenarbeit eignen ebenso sich zur Erholung. Foto: Maxime Schmid

Es müssen nicht immer gleich die Extremsportarten sein: Ein Spaziergang oder die Gartenarbeit eignen ebenso sich zur Erholung. Foto: Maxime Schmid

dpa

Es müssen nicht immer gleich die Extremsportarten sein: Ein Spaziergang oder die Gartenarbeit eignen ebenso sich zur Erholung. Foto: Maxime Schmid

Köln (dpa/tmn) - Wer vom Berufsleben sehr gefordert wird, neigt dazu, die Freizeit ebenso durchzutakten. Dabei ist es wichtig, dem Körper Zeiten der Regeneration einzuräumen.

Wer unter der Woche hart arbeitet, sollte sich am Wochenende nicht zu viel vornehmen. Vielbeschäftigte Menschen machten häufig den Fehler, ihren Arbeitsrhythmus auf die Freizeit zu übertragen, sagt der Kölner Diplom-Psychologe Markus Brand. Zum Beispiel meldeten sich manche gleich für einen Marathon an, statt es erstmal bei einem Waldlauf zu belassen. Vielen gebe der erfolgreich gemeisterte Marathon zwar Bestätigung. Der Körper brauche aber Regenerationszeiten, sagt Brand.

Wichtig sei, in der Freizeit etwas zu machen, was nichts mit dem Beruf zu tun hat, rät Brand. Nur so gewinne man Abstand von der Arbeit. Gut sei zum Beispiel, Zeit mit der Familie zu verbringen, Sport oder Gartenarbeit zu machen - oder mit dem Hund Gassi zu gehen.

Wem auf die Schnelle nichts Passendes einfällt, helfe ein Blick in die eigene Vergangenheit, so Brand. «Was habe ich als Kind gern gemacht?» So kann man zum Beispiel alte Hobbys wieder aufleben lassen. «Wer wegen eines kaputten Knies nicht mehr Fußball spielen darf, kann zum Beispiel eine Jugendmannschaft trainieren», erklärt Brand.

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