Neumünster (dpa/tmn) - Ein feuchtes Tuch auf der Heizung schützt die Nase vor dem Austrocknen. Vor allem jetzt im Winter stört die warme Heizungsluft das Gleichgewicht der Nasenschleimhaut, erläutert der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster.

Das kann zu einem Jucken und Brennen führen. Um zu verhindern, dass sich eine Kruste bildet, ist eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent ideal. Auch Stoßlüften, ausreichend Wasser und Tee trinken sowie regelmäßige Nasenduschen helfen den Experten zufolge dabei, die Schleimhaut feucht zu halten.

Wer bereits unter einer gereizten Nase leidet, kann spezielle Salben oder ölige Sprays einsetzen. In keinem Fall sollten Betroffene jedoch dauerhaft zu herkömmlichen Nasensprays greifen. Diese schädigen die Nasenschleimhaut und leisten dem Austrocknen Vorschub.

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