Schwerhörigkeit kommt oft schleichend
Schwerhörigkeit kommt oft schleichend. Schnelle Ermüdung und Kopfschmerzen können Anzeichen für beginnende Hörprobleme sein. Foto: Kai Remmers

Schwerhörigkeit kommt oft schleichend. Schnelle Ermüdung und Kopfschmerzen können Anzeichen für beginnende Hörprobleme sein. Foto: Kai Remmers

dpa

Schwerhörigkeit kommt oft schleichend. Schnelle Ermüdung und Kopfschmerzen können Anzeichen für beginnende Hörprobleme sein. Foto: Kai Remmers

Neumünster (dpa/tmn) - Schnelle Ermüdung und Kopfschmerzen können Anzeichen für eine beginnende Schwerhörigkeit sein. Je schneller dieser gegengesteuert wird, desto besser.

Menschen mit Hörproblemen seien oft rasch erschöpft, weil sie sich beim Hören sehr konzentrieren und dafür viel Energie aufbringen müssen, erläutert Winfried Goertzen, bayerischer Landesvorsitzender vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Dadurch könne es zu Kopfschmerzen und einem Rückzug aus dem sozialen Umfeld kommen.

Je früher bei einer beginnenden Schwerhörigkeit gegengesteuert wird, desto besser lässt sich ein Abbau der Hörfähigkeit verhindern. Sonst besteht die Gefahr, dass der Betroffene das Hören verlernt und der Hörschaden unumkehrbar ist. Es sei kein Makel, ein Hörgerät zu tragen, betont Goertzen. Es dauere allerdings etwas, bis sich der Patient daran gewöhnt hat, plötzlich wieder intensiv hören zu können. Daher sei Geduld beim Ausprobieren der Hörhilfe wichtig.

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