Dallas (dpa) - Der Ebola-Patient in den USA schwebt weiter in Lebensgefahr. Sein Zustand habe sich nicht verbessert, teilte das Texas Health Presbyterian Krankenhaus in Dallas.

Der Mann werde derzeit nicht mit experimentellen Medikamenten wie «ZMapp» behandelt, sagte der Direktor der US-Gesundheitsbehörde CDC, Thomas Frieden, bei einer Pressekonferenz. «Es gibt davon nur sehr wenig auf der Welt und soweit ich das richtig verstehe, ist das alles aufgebraucht. Es dauert sehr lange, mehr davon herzustellen, also wird es noch eine ganze Weile lang nicht vorhanden sein.»

Seine Behörde bekomme derzeit rund 800 Anrufe und Emails zum Thema Ebola pro Tag, sagte Frieden. Vor der Ebola-Diagnose des Patienten in Dallas seien es etwa 50 pro Tag gewesen. Ein Ebola-Verdachtsfall in Washington habe sich unterdessen nicht erhärtet, teilten die Betreiber des Howard University Krankenhauses in der US-Hauptstadt per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

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