Im Winter auf wasserhaltige Cremes verzichten
Stark wasserhaltige Pflegecremes sind im Winter die falsche Wahl. Besser sind fetthaltige Produkte. (Foto: Kai Remmers)

Stark wasserhaltige Pflegecremes sind im Winter die falsche Wahl. Besser sind fetthaltige Produkte. (Foto: Kai Remmers)

dpa

Stark wasserhaltige Pflegecremes sind im Winter die falsche Wahl. Besser sind fetthaltige Produkte. (Foto: Kai Remmers)

Offenbach (dpa/tmn) - Spröde Lippen und rissige Hände - das ist typisch im Winter. Besonders bei Minusgraden kann man dann mit einer falschen Creme alles sogar noch schlimmer machen. Was die Haut bei extremer Kälte braucht, ist vor allem Fett.

Stark wasserhaltige Pflegecremes sind im Winter eher die falsche Wahl. Sie können der Haut bei klirrender Kälte Feuchtigkeit entziehen und sogar auf der Haut gefrieren, erklären die Experten der Apothekerverbände von Hessen und Rheinland-Pfalz.

Bei Minusgraden sollte die Haut vielmehr mit fetthaltigen Produkten gepflegt werden. Das gilt auch für Lippen, Hände, Hals und Ohrläppchen. Fetthaltige Cremes wie Wasser-in-Öl-Emulsionen bildeten einen dünnen Film auf der Haut, der sowohl vor kalten Außentemperaturen als auch beim Aufenthalt in geheizten Räumen vor Austrocknung schütze.

Zusätzlich zu einer reichhaltigeren Creme sollte ein Serum verwendet werden, rät Elena Helfenbein, Beautyexpertin beim Verband der Vertriebsfirmen Kosmetischer Erzeugnisse in Berlin. Sie empfiehlt, die Haut zudem schonend zu reinigen. Für das Gesicht sei eine sanfte Reinigungsmilch oder ein Reinigungsöl das Richtige.

Die Haut am Körper werde am besten mit einem Duschöl gepflegt. Beim Duschen sollte das Wasser nicht zu heiß sein, um die durch den ständigen Wechsel von kalter Außen- und trockener Heizungsluft gestresste Haut nicht noch mehr zu strapazieren.

Frauen könnten die Gesichtshaut zudem mit einem pflegenden Make-up sowie Puder schützen. Die empfindliche Lippenhaut sollte mit Lippenstiften und Glossen mit feuchtigkeitsspendenden Aminosäuren und Pflanzenölen gepflegt werden.

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