Berlin (dpa/tmn) - Verwenden Diabetiker sogenannte GLP-1-Analoga, sollten sie langsam und in kleinen Mengen essen. Wer zu viel isst, müsse mit Übelkeit oder Erbrechen rechnen, erläutert Eric Martin von der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker.

Die Medikamente verzögern die Magenentleerung - ein Völlegefühl sei daher das Signal, dass der Magen ausreichend gefüllt ist. Die Nebenwirkungen verringern sich, wenn die Dosis nur langsam gesteigert wird. Ist Patienten trotz aller Vorsicht übel oder müssen sie sich übergeben, sollten sie mit ihrem Arzt sprechen. In seltenen Fällen können andere krankhafte Ursachen dahinter stecken. Bei GLP-1-Analoga handelt es sich um Hormonpräparate. Sie werden ein- bis zweimal täglich unter die Haut gespritzt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer