Chronische Schmerzen
Ein Patient sollte genau in sich hineinhören. Nur so kann er dem Arzt seine Beschwerden exakt beschreiben.

Ein Patient sollte genau in sich hineinhören. Nur so kann er dem Arzt seine Beschwerden exakt beschreiben.

Remmers/dpa/tmn

Ein Patient sollte genau in sich hineinhören. Nur so kann er dem Arzt seine Beschwerden exakt beschreiben.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Menschen mit chronischen Schmerzen sollten auf ihr eigenes Schmerzempfinden vertrauen. Es komme nicht darauf an, wie Verwandte, Ärzte oder Apotheker die Beschwerden einschätzen.

Jeder Mensch fühle Schmerz anders, und es reagiere nicht jeder Körper gleich auf dieselbe Behandlung, erläutert Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. Ein Patient sollte daher in sich hineinhören, damit er seinem Arzt seine Beschwerden genau schildern kann. Dabei könne ein Schmerztagebuch helfen, rät Müller-Schwefe in der Zeitschrift «HausArzt PatientenMagazin». So lasse sich auch ermitteln, wie eine Behandlung anschlägt. Allerdings sollten Betroffene nicht nur Negatives registrieren, sondern sich auch bewusst machen, was ihnen gut tut - Bewegung zum Beispiel.

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