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Neue Studien bestätigen, dass Cannabis bei Jugendlichen Psychosen fördern kann.

Neue Studien bestätigen, dass Cannabis bei Jugendlichen Psychosen fördern kann.

dpa

Neue Studien bestätigen, dass Cannabis bei Jugendlichen Psychosen fördern kann.

Berlin (dpa/tmn) - Cannabiskonsum kann bei Jugendlichen Psychosen fördern. Neue Studien zeigten, dass Jugendliche, die diese Droge nehmen, fast doppelt so häufig Symptome einer Psychose aufweisen wie solche, die darauf verzichten.

Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) in Berlin hin. Die Wirkung von Cannabis ist breit gefächert: Neben dem Fühlen werde auch das Gedächtnis, das Denken und die Wahrnehmung beeinflusst.

Anzeichen für eine Psychose seien meist unspezifisch: Es können sowohl Störungen der Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis auftreten als auch eine nachlassende Leistungsfähigkeit sowie sozialer Rückzug und Ängste. Nur ein Besuch beim Kinder- und Jugendpsychiater kann die Symptome aufklären.

Der Einfluss von Cannabis in der Jugend reicht bis ins Erwachsenenalter: Wird die Droge über einen langen Zeitraum eingenommen, steigt laut der DGKJP auch das Risiko, als Erwachsener schizophren zu werden.

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