Brennnesseln können mit ihrem fein-säuerlichen Aroma eine Bereicherung für jede Frühlingsküche sein.
Brennnesseln können mit ihrem fein-säuerlichen Aroma eine Bereicherung für jede Frühlingsküche sein.

Brennnesseln können mit ihrem fein-säuerlichen Aroma eine Bereicherung für jede Frühlingsküche sein.

dpa

Brennnesseln können mit ihrem fein-säuerlichen Aroma eine Bereicherung für jede Frühlingsküche sein.

Berlin (dpa-infocom) - Brennnesseln stehen am Straßenrand, im Blumenbeet und auf der Wiese. Sie sind verschrienen als Unkraut und wer barfuß auf sie tritt, bemerkt dies schmerzhaft. Doch Brennnesseln sind auch richtig lecker und haben jetzt im Frühling Hochsaison.

Leckereien aus Brennnesseln

Aus dem gemeinen Unkraut lassen sich jetzt im Frühling allerlei Köstlichkeiten für Feinschmecker zaubern, heißt es beim aid-infodienst. Insbesondere die jungen Blätter mit ihrem fein-säuerlichen Aroma ließen sich in der Küche vielseitig verwenden. Zusammen mit Löwenzahn, Sauerampfer oder Bärlauch ergibt sich ein leckerer Wildkräutersalat. Brennnesseln schmecken aber auch als Suppe, im Pfannkuchen oder Rührei. Die Kräuterbutter lasse sich ebenfalls mit ihnen abschmecken.

Die Zubereitung als Gemüse ist laut dem aid denkbar einfach: Ähnlich wie Spinat werden die Blätter zunächst in kochendem Salzwasser blanchiert. Abtropfen lassen, dann kleinhacken und mit gedünsteten Zwiebeln kurz erhitzen. Die Brennnesseln dann mit Salz, Pfeffer, Muskat und bei Bedarf einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Ein Schuss Sahne gibt dem Gemüse eine feine Note.

Pflücken ohne Pusteln

Damit das Pflücken der Brennnesseln ganz ohne Pusteln abläuft, ist es ratsam Handschuhe zu tragen. Besonders zart und aromatisch seien die jungen, etwa 20 Zentimeter hohen Pflanzen, heißt es beim aid. Von Mai bis Juli können die Brennnesseln gepflückt werden - am besten an geschützten Standorten wie dem eigenen Garten oder am Waldrand.

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