Mehr Schutz vor UV-Strahlen: Bis Ende August müssen alle Solariengeräte ausgewechselt werden, die noch nicht der neuen europäischen Norm entsprechen. (Foto: Armin Weigel)
Mehr Schutz vor UV-Strahlen: Bis Ende August müssen alle Solariengeräte ausgewechselt werden, die noch nicht der neuen europäischen Norm entsprechen. (Foto: Armin Weigel)

Mehr Schutz vor UV-Strahlen: Bis Ende August müssen alle Solariengeräte ausgewechselt werden, die noch nicht der neuen europäischen Norm entsprechen. (Foto: Armin Weigel)

dpa

Mehr Schutz vor UV-Strahlen: Bis Ende August müssen alle Solariengeräte ausgewechselt werden, die noch nicht der neuen europäischen Norm entsprechen. (Foto: Armin Weigel)

Bonn (dpa/tmn) - Solariumgänger werden ab diesem Jahr besser vor gefährlichen UV-Strahlen geschützt. Wie die Deutsche Krebshilfe mitteilt, gilt ab sofort eine neue UV-Schutz-Verordnung.

Bis August 2012 müssen alle Solariengeräte ausgetauscht werden, die nicht der europäischen Norm entsprechen und die Haut mit mehr als 0,3 Watt pro Quadratmeter bestrahlen. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe hin. Die neuen Geräte müssen sich außerdem selbst abschalten, wenn die Röhren der Haut zu nahe kommen, die zulässige Strahlendosis überschritten wird oder ein Notfall eintritt.

Solariumnutzer müssen zudem deutlich sichtbar vor den Schäden durch UV-Strahlung an Haut und Augen gewarnt werden. Die Kunden erhalten weiterhin eine auf ihren Hauttyp abgestimmte Beratung und Schutzbrillen.

Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention weist darauf hin, dass der Gang ins Solarium das Hautkrebsrisiko aber grundsätzlich erhöht. Wer sich vor dem 35. Lebensjahr regelmäßig künstlich unter der Röhre bräunt, steigere sein Risiko um 75 Prozent, am gefährlichen malignen Melanom zu erkranken.

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