Ostergebäck
Schlemmen mit gutem Gewissen: Verbraucher sollten sichergehen, dass im Ostergebäck keine Eier aus Käfighaltung stecken. Foto: Andrea Warnecke

Schlemmen mit gutem Gewissen: Verbraucher sollten sichergehen, dass im Ostergebäck keine Eier aus Käfighaltung stecken. Foto: Andrea Warnecke

dpa

Schlemmen mit gutem Gewissen: Verbraucher sollten sichergehen, dass im Ostergebäck keine Eier aus Käfighaltung stecken. Foto: Andrea Warnecke

Hamburg (dpa/tmn) - Zu Ostern kommen viele Backwaren auf den Tisch. Mitunter enthalten diese Eier aus Käfighaltung. Verbraucher sollten daher auf eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung achten. Wer selber backt, kann Eier durch Sojamehl ersetzen.

Wer etwas für den Tierschutz tun will, sollte bei eihaltigen Backwaren und Süßigkeiten darauf achten, dass die Eier nicht von in engen Käfigen gehaltenen Hühnern stammen. Darauf weist die Tierschutzorganisation Vier Pfoten in Hamburg hin. Käufer sollten prüfen, ob auf der Verpackung ausdrücklich der Hinweis zu finden sei, dass das Produkt Eier aus Freiland-, Bio- oder Bodenhaltung enthält. Fehlt eine solche klare Kennzeichnung, müssten Verbraucher davon ausgehen, dass der Hersteller Eier aus der sogenannten Kleingruppenhaltung verarbeitet hat.

Hühner in Kleingruppenhaltung sitzen in Käfigen, für die seit dem Verbot der Käfighaltung Mindeststandards gelten. Tierschützer kritisieren aber auch diese als unzureichend. Vier Pfoten rät Verbrauchern daher zum Kauf von eihaltigen Produkten mit der Kennzeichnung «mit Bio-Freilandeiern». Alternativ könne man beim Backen ein Ei zum Beispiel durch einen Esslöffel Sojamehl ersetzen, das mit zwei Esslöffeln Wasser angerührt wird.

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