Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen sollten sich bei extremer Kälte körperlich nicht stark belasten. Sie schippen besser keinen Schnee, da sie sonst womöglich ihren Herzmuskel gefährlich überlasten, warnt die Deutsche Herzstiftung.

Besonders betroffen sind Herzinfarkt-Patienten oder Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit. Bei unverhältnismäßig starker Atemnot oder bei Schmerzen beziehungsweise Druckgefühl oder Brennen im Brustkorb sollten sie ihre Tätigkeit sofort beenden. Solche Beschwerden erfordern der Stiftung zufolge eine umgehende Abklärung beim Arzt. Allerdings bedeuteten die Empfehlungen nicht, bei Kälte gänzlich auf Bewegung zu verzichten. Sinnvoll sei, mindestens dreimal pro Woche für 20 bis 30 Minuten spazieren oder schwimmen zu gehen, Rad zu fahren oder zu walken.

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