Köln (dpa/tmn) - Vor allem Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut sollten an neuer Kleidung vor dem Kauf schnuppern. Ein eigenartiger Geruch könnte ein Hinweis auf bedenkliche Zusatzstoffe sein, erläutert der TÜV Rheinland in Köln.

Chemische Farb- oder Konservierungsstoffe lösten manchmal heftige Hautausschläge aus. Prüfsiegel wie «Toxproof» vom TÜV garantierten allerdings eine unbedenkliche Schadstoffbelastung. Auch das SG-Zeichen auf Lederwaren stehe für «schadstoffgeprüft». Verbraucher sollten sich vor dem Kauf außerdem das Etikett genau anschauen: Hinweise wie «blutet aus» oder «separat waschen» deuteten auf ungesunde und nicht farbechte Stoffe hin, warnt der TÜV. Fehlt das Etikett, sollten sie gänzlich die Finger davon lassen. Denn das verstoße gegen das Gesetz.

Vor dem ersten Tragen sollten neue Kleidungsstücke bei 40 Grad in die Waschmaschine - auch wenn laut Etikett nur 30 Grad erlaubt sind. Denn Hersteller geben in der Regel zu niedrige Temperaturen an, um sich gegen Reklamationen wegen Verformung oder Verfärbung abzusichern, erläutern die Experten.

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