Aids
Die Immunschwächekrankheit Aids lässt vor allem betroffene Kinder und Frauen bei Organisationen Hilfe suchen - obwohl Männer den Großteil der Aids-Erkrankten beziehungsweise HIV-Infizierten ausmachen.

Die Immunschwächekrankheit Aids lässt vor allem betroffene Kinder und Frauen bei Organisationen Hilfe suchen - obwohl Männer den Großteil der Aids-Erkrankten beziehungsweise HIV-Infizierten ausmachen.

dpa

Die Immunschwächekrankheit Aids lässt vor allem betroffene Kinder und Frauen bei Organisationen Hilfe suchen - obwohl Männer den Großteil der Aids-Erkrankten beziehungsweise HIV-Infizierten ausmachen.

Düsseldorf (dpa) - Die Deutsche Aids-Stiftung unterstützt zunehmend hilfsbedürftige Frauen und Kinder. Das berichtete der geschäftsführende Vorstand der Stiftung, Ulrich Heide, am Mittwoch in Düsseldorf anlässlich des Welt-Aids-Tags am 1. Dezember.

Zwar sei nicht einmal jeder fünfte der rund 70 000 an Aids-Erkrankten oder mit HIV Infizierten in Deutschland weiblich. Allerdings sei ihr Anteil an den Hilfesuchenden mit 41 Prozent überdurchschnittlich hoch.

In Not gerieten vor allem Alleinerziehende, berichtete Heide. Von Problemen und Kosten betroffen seien nicht nur die Erkrankten, sondern immer die ganze Familie. Im vergangenen Jahr habe die Deutsche Aids-Stiftung Familien mit fast 1300 Kindern in unterschiedlichen Notfällen unterstützt. 96 Prozent der Antragstellerinnen lebten überwiegend von staatlicher Unterstützung.

«Aids und Armut sind aber nicht gleichzusetzen», sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Christoph Uleer. Dies lasse sich auch daran ablesen, dass 25 Prozent der rund 3000 Neu-Infizierten privat krankenversichert seien - also überdurchschnittlich viele. Generell ist nur jeder Zehnte in Deutschland privat versichert.

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