Sparer müssen sich auf eine niedrigere Rendite bei ihrer Lebensversicherung einstellen. (Foto: Kai Remmers)
Sparer müssen sich auf eine niedrigere Rendite bei ihrer Lebensversicherung einstellen. (Foto: Kai Remmers)

Sparer müssen sich auf eine niedrigere Rendite bei ihrer Lebensversicherung einstellen. (Foto: Kai Remmers)

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Sparer müssen sich auf eine niedrigere Rendite bei ihrer Lebensversicherung einstellen. (Foto: Kai Remmers)

Hofheim (dpa/tmn) - Bei der Rendite von Lebensversicherungen müssen Kunden in diesem Jahr Abstriche machen. Laut einer Untersuchung der Ratingagentur Morgen & Morgen aus Hofheim sinkt die durchschnittliche Gesamtverzinsung 2012 von 4,05 Prozent auf 3,9 Prozent.

Die durchschnittliche Gesamtverzinsung von Lebenspolicen sinkt. Das zeigt eine Studie von Morgen & Morgen. Darin eingeflossen sind die Angebote der 71 wichtigsten Anbieter in Deutschland. Demnach konnten 14 Gesellschaften die Gesamtverzinsung konstant halten. 56 Gesellschaften hingegen senkten die Zinsen und nur eine Gesellschaft erhöhte den Angaben zufolge ihren Gesamtzins leicht.

Seit dem 1. Januar gilt für Lebensversicherungen zudem ein niedrigerer Garantiezins. Neukunden bekommen statt 2,25 Prozent nun nur noch 1,75 Prozent. Für bestehende Verträge gilt weiterhin der Zinssatz, der zum Zeitpunkt des Abschlusses gültig war.

Die Verzinsung von Lebensversicherungen setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen: dem Garantiezins, der Überschussbeteiligung und dem Schlussüberschuss. Während der Garantiezins offiziell festgelegt wird, ist die Höhe der Überschussbeteiligung variabel. Sie hängt davon ab, wie viel Geld ein Versicherer mit seinen Kapitalanlagen erwirtschaften kann.

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