Mit einem Feuerwerk werden die Deutschen das neue Jahr begrüßen. Auf Nummer sicher geht man mit Raketen mit BAM-Nummer. (Foto: Rainer Jensen)
Mit einem Feuerwerk werden die Deutschen das neue Jahr begrüßen. Auf Nummer sicher geht man mit Raketen mit BAM-Nummer. (Foto: Rainer Jensen)

Mit einem Feuerwerk werden die Deutschen das neue Jahr begrüßen. Auf Nummer sicher geht man mit Raketen mit BAM-Nummer. (Foto: Rainer Jensen)

dpa

Mit einem Feuerwerk werden die Deutschen das neue Jahr begrüßen. Auf Nummer sicher geht man mit Raketen mit BAM-Nummer. (Foto: Rainer Jensen)

Berlin (dpa) - Der Verkauf von Feuerwerk ist streng geregelt - doch gerade das kann zum Problem werden. Auf den Verpackungen findet sich teilweise eine Vielzahl an Codenummern und Kürzeln verschiedener Prüfstellen. Eine Expertin bringt deshalb Ordnung in das Wirrwarr.

Am Donnerstag (29. Dezember) startet der Verkauf von Feuerwerk in den Geschäften. Ein Übermaß an Kennzeichnungen und Unwissen über eine neue EU-Richtlinie kann beim Verbraucher allerdings für Verwirrung sorgen. «Ich habe schon Batterien gesehen, die fünf Nummern hatten. Da blickt keiner mehr durch», sagte die Sprecherin der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Ulrike Rockland.

Die Naturwissenschaftlerin betonte: Beim Einkauf sei die Identifikationsnummer der BAM entscheidend. Denn die weist nach, dass Böller, Rakete oder Batterie den Segen der Materialprüfer erhalten hat.

Die Kennzeichnung beginnt mit dem Kürzel BAM-F2, es folgt eine fortlaufende vierstellige Nummer. «Wer ein Produkt kauft, das nicht zugelassen wurde, macht sich strafbar - richtig mit Knast und Geldbuße», betonte Rockland.

Möglicherweise seien Verbraucher durch Änderungen von EU-Vorschriften zu Feuerwerk in den vergangenen Jahren verunsichert. Händler werben teilweise offensiv damit, dass Batterien nun größere Mengen Schwarzpulver beinhalten dürfen. «Es ist denkbar, dass Ganoven sich erhoffen, dank Unwissen mehr illegale Produkte verkaufen zu können.»

Deshalb warnt Rockland vor fliegenden Händlern und Böller-Shopping im Internet. «Die Gefahr, dort etwas zu kaufen, das nicht zugelassen ist, ist relativ hoch.» Feuerwerks-Freunde sollten auch darauf verzichten, in Internetforen nach Tipps zu suchen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer