Gedränge an Karneval
Gedränge an Karneval: Bringt man aus Versehen einen anderen Narren zu Fall, kann das ohne Versicherung unangenehme finanzielle Folgen haben. Foto: Fredrik von Erichsen

Gedränge an Karneval: Bringt man aus Versehen einen anderen Narren zu Fall, kann das ohne Versicherung unangenehme finanzielle Folgen haben. Foto: Fredrik von Erichsen

dpa

Gedränge an Karneval: Bringt man aus Versehen einen anderen Narren zu Fall, kann das ohne Versicherung unangenehme finanzielle Folgen haben. Foto: Fredrik von Erichsen

Hamburg (dpa/tmn) - Dichtes Gedränge beim Rosenmontagszug oder eine zu wilde Party - und plötzlich passiert es: Man verletzt jemanden versehentlich oder macht etwas kaputt. Wenn dann keine Haftpflichtversicherung einspringt, ist schnell Schluss mit lustig.

Ohne Haftpflichtversicherung sollten Narren und Jecken nicht in den Karneval ziehen. Denn die Versicherung schützt vor finanziellen Folgen, falls auf einer ausgelassenen Feier ein Schaden entsteht, erklärt der Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Die private Haftpflicht springe immer dann ein, wenn man selbst einen Schaden verursache. Ein Beispiel: Brennt die eigene Zigarette versehentlich ein Brandloch in das wertvolle historische Kostüm des Tischnachbarn, kommt die Versicherung dafür auf.

Auch wenn bei Rosenmontagsumzügen oder Karnevalsfeiern Menschen verletzt werden, ist das von der Versicherung gedeckt - zum Beispiel wenn man einen anderen Narren zu Fall bringt und dieser sich etwas bricht. Im schlimmsten Fall müsse der Verbraucher ohne entsprechenden Versicherungsschutz einelebenslange Rente zahlen. Wichtig zu wissen: Handelt der Versicherte mit Vorsatz, müsse die Versicherung nicht für den Schaden aufkommen. Hier hafte der Verbraucher mit seinem Privatvermögen.

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