Wer sein Kleingeld bei einer Bank einzahlen möchte, muss bei manchen Finanzinstituten eine Gebühr zahlen. Foto: Angelika Warmuth
Wer sein Kleingeld bei einer Bank einzahlen möchte, muss bei manchen Finanzinstituten eine Gebühr zahlen. Foto: Angelika Warmuth

Wer sein Kleingeld bei einer Bank einzahlen möchte, muss bei manchen Finanzinstituten eine Gebühr zahlen. Foto: Angelika Warmuth

dpa

Wer sein Kleingeld bei einer Bank einzahlen möchte, muss bei manchen Finanzinstituten eine Gebühr zahlen. Foto: Angelika Warmuth

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wer Münzen nicht für das Sparschwein oder die Brautschuhe sammelt, will sie meist schnell los werden. Viele Banken verlangen mittlerweile allerdings Entgelte, wenn Kunden Münzgeld einzahlen wollen.

«Laut einer EU-Verordnung müssen die Banken die Echtheit der eingezahlten Münzen überprüfen», erklärt Markus Feck von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. «Damit rechtfertigen die Institute die Gebühren.» Verlangt die Hausbank Geld fürs Einzahlen, rät der Verbraucherschützer, zur Konkurrenz zu gehen. Erhebt eine andere Bank keine Gebühren, könnten Verbraucher dort ein Sparbuch eröffnen. «Das Einrichten des Sparbuches ist meist kostenlos.»

Idealerweise bringen Kunden größere Mengen Münzen gezählt und gerollt in die Filiale. «So haben es die Banken am liebsten», sagt Feck. Alternativ gibt es in vielen Filialen aber auch Münzzählautomaten.

Wem das zu viel Aufwand ist, der muss das Geld im Handel ausgeben. «Händler sind jedoch nicht verpflichtet, unbegrenzt Münzen anzunehmen», gibt Feck zu bedenken. Die Menge der Münzen müsse sich im zumutbaren Rahmen befinden - höchstens rund 50 Münzen auf einmal.

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