Rostock (dpa/tmn) - Lebensversicherungen sollten auch in finanziellen Notsituationen nicht leichtfertig verkauft werden. Der Zweitmarkt für gebrauchte Lebensversicherungen sei laut Verbraucherschützern infolge der Finanzkrise fast vollständig zum Erliegen gekommen.

Stattdessen sei die Gefahr gewachsen, von dubiosen Geschäftemachern über den Tisch gezogen zu werden, erklärt die Neue Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Ankäufer würden zwar verlockend hohe Summen bieten, wollten das Geld dann aber über einen Zeitraum von mehreren Jahren auszahlen.

Ein besserer Ausweg aus einer Finanzmisere könne das Beleihen der Police beim eigenen Versicherer sein, erklären die Verbraucherschützer. Dies sei oft bis zur Höhe des Rückkaufwertes möglich. Auch könne eine Lebensversicherung beitragsfrei gestellt werden. Bei Garantiezinsen von etwa 3,5 Prozent sei es besser, das Laufzeitende abzuwarten.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer