Crowdfunding-Portale gelten mittlerweile als erste Anlaufustelle für Menschen mit einem Projektvorhaben. Verbraucherschützer sehen in diesem Modell aber auch Risiken. Foto: dpa-infocom
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Crowdfunding-Portale gelten mittlerweile als erste Anlaufustelle für Menschen mit einem Projektvorhaben. Verbraucherschützer sehen in diesem Modell aber auch Risiken. Foto: dpa-infocom

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Crowdfunding-Portale gelten mittlerweile als erste Anlaufustelle für Menschen mit einem Projektvorhaben. Verbraucherschützer sehen in diesem Modell aber auch Risiken. Foto: dpa-infocom

Berlin (dpa/tmn) - Hinter manchen Crowdfunding-Angeboten im Internet können sich verbotene Schneeballsysteme verstecken. Darauf macht der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) aufmerksam. Manche Anbieter erwecken demnach den Anschein, Spenden für Projekte einzusammeln.

Die Modelle funktionieren dabei nach einem einfachen System: Der erste Spender zahlt einen festen Betrag, von dem ein Teil an andere Empfänger fließt. Sobald man eine bestimmte Stufe innerhalb der Hierarchie erreicht hat, kann man die Spenden selbst behalten. Die Einnahmen sollen mit dem Erklimmen weiterer Stufen steigen.

Aus Sicht von Verbrauchern könne das System wie eine profitable Geldanlage wirken, da sie im Verhältnis zur investierten Summe ein Vielfaches zurückerhalten sollen. Das Problem: «Da es dazu einer immer größeren Zahl an Teilnehmern bedarf, bricht es in der Regel zusammen», sagt Wolf Brandes von der Verbraucherzentrale Hessen. «Das ist ein Merkmal von verbotenen Schneeballsystemen.» Verbraucher sollten bei solchen vermeintlich simplen und renditestarken Anlagen vorsichtig sein.

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