Einbruch durch die gekippte Balkontür
Einbruch durch die gekippte Balkontür: Die Hausratversicherung ersetzt auch Verluste bei grober Fahrlässigkeit. Foto: Jens Schierenbeck

Einbruch durch die gekippte Balkontür: Die Hausratversicherung ersetzt auch Verluste bei grober Fahrlässigkeit. Foto: Jens Schierenbeck

dpa

Einbruch durch die gekippte Balkontür: Die Hausratversicherung ersetzt auch Verluste bei grober Fahrlässigkeit. Foto: Jens Schierenbeck

Berlin (dpa/tmn) - Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen sind meist nur unwesentlich teurer, wenn grob fahrlässiges Verhalten vollständig mitversichert ist. Das hat das Vergleichsportal Toptarif ermittelt.

Eine günstige Hausratpolice für eine Musterfamilie in Berlin ist laut Toptarif ab 136 Euro im Jahr und eine passende Wohngebäudeversicherung ab 158 Euro pro Jahr zu haben. Verzichtet der Versicherungsnehmer auf den Schutz bei grober Fahrlässigkeit, spart er beim Hausrat maximal 43 Euro und bei der Wohngebäudepolice sogar nur 22 Euro jährlich. Berechnungsgrundlage ist ein zehn Jahre altes Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche.

Als grob fahrlässig gilt es zum Beispiel, eine brennende Kerze unbeaufsichtigt zu lassen oder die Wohnungstür nur zuzuschlagen, anstatt sie ordentlich abzuschließen. Ist solches Verhalten nicht mitversichert, dürfe die Versicherung im Schadensfall ihre Leistung je nach Schwere des vorliegenden Verschuldens kürzen, erläutert Toptarif. Und manchmal könnten Versicherte dann sogar ganz leer ausgehen.

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