Pfändungsschutz soll Sicherheit bieten
Der gesetzliche Pfändungsschutz von Sozialleistungen fällt weg. Deshalb sollten sich Hartz-IV-Empfänger um ein Pfändungsschutzkonto kümmern.

Der gesetzliche Pfändungsschutz von Sozialleistungen fällt weg. Deshalb sollten sich Hartz-IV-Empfänger um ein Pfändungsschutzkonto kümmern.

Franziska Koark/dpa/tmn

Der gesetzliche Pfändungsschutz von Sozialleistungen fällt weg. Deshalb sollten sich Hartz-IV-Empfänger um ein Pfändungsschutzkonto kümmern.

Nürnberg (dpa/tmn) - Hartz IV-Empfänger, denen die Pfändung droht, sollten ihr Konto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln. Denn der bisher gültige gesetzliche Pfändungsschutz von Sozialleistungen falle ab dem 1. Januar 2012 weg, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit.

Hartz-IV-Empfänger und Empfänger des Kinderzuschlags sollten sich ein Pfändungsschutzkonto einrichten. Auf einem Pfändungsschutzkonto sei automatisch ein Grundfreibetrag von 1028,89 Euro vor der Pfändung geschützt. Der Freibetrag könne aber auch höher sein. Das sei zum Beispiel dann der Fall, wenn auf das Konto auch die Grundsicherung von anderen Personen oder weitere Leistungen wie der Kinderzuschlag überwiesen werden.

In einem solchen Fall müsse der Kontoinhaber mit einer Bescheinigung vom Jobcenter nachweisen, dass ihm ein höherer Freibetrag zusteht. Bei Beziehern des Kinderzuschlags reiche eine Bescheinigung der Familienkasse.

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