Berlin (dpa/tmn) - Die Aussichten auf Steuererstattung sind für das Jahr 2010 gut. Grund: Zum ersten Mal müsse das Finanzamt die Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung komplett berücksichtigen, erklärte die Stiftung Warentest in Berlin.

Anerkannt werde aber nur der Basisschutz. Zusätzliche Kosten für Wahltarife, wie etwa Chefarztbehandlungen, wirkten sich nicht steuermindernd aus. Damit das Finanzamt die Ausgaben anerkenne, müssten bei der Einkommensteuererklärung die gezahlten Beiträge in voller Höhe in der dafür vorgesehenen Anlage eingetragen werden, erklärt Stephanie Zipp von der Stiftung Warentest. Rentner sollten zudem die Kosten für Unfall- oder Haftpflichtversicherungen angeben. Auch diese würden anerkannt.

Service:

Stiftung Warentest bringt zum Thema Steuern am 29. Januar ein Finanztest Spezial heraus. Das Heft ist für 7,80 Euro im Handel oder im Internet erhältlich.

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